Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Biomedizinische Materialien - Forschungsprojekte

Landesprojekt Sachsen-Anhalt

Leistungszentrum „Chemie- und Biosystemtechnik“

Verbundvorhaben im Rahmen des Förderprogramms

Sachsen-Anhalt WISSENSCHAFT

Schwerpunkte zum Thema

Funktionelle Moleküle aus regenerierbaren Ressourcen

Mit dem Teilprojekt CBS 7

DESIGN BIOACTIVER OBERFLÄCHENBESCHICHTUNGEN UND HYDROGELE FÜR MEDIZINISCHE ANWENDUNGEN AUF BASIS BIOBASIERTER WERKSTOFFE

Laufzeit: 01.10.2016 - 30.09.2019

Projektbearbeiter: Dr. rer. nat Alexandros Repanas

Biobasierte Werkstoffe wie Alginate, Cellulosen, Chitosane und Hyaluronane sollen durch gezielte chemische Umsetzung eine Bioaktivität erhalten, die deren medizinische Anwendung erlaubt. Die Bioaktivität der Polysaccharide wird nach adsorptiver oder kovalenter Kopplung auf Polymeren, Keramiken und Metallen oder als in situ vernetzende Hydrogele mit Zellkulturen bestimmt, wodurch neue Produkte für medizinische Implantate und Zelltherapie ausgewählt werden können.

DFG Projekt 2016

In situ gelierende Hydrogele zur Regeneration von Knorpel

Laufzeit: 01.06.2016 - 31.05.2019

Projektbearbeiter: Dr. rer. nat Andrea Liedmann

In situ vernetzende Hydrogele können für die minimal-invasive Behandlung von Gewebsdefekten und zur kontrollierten Freisetzung von Pharmaka genutzt werden. Im vorliegenden Antrag soll geprüft werden, ob semisynthetische Polysaccharide auf Basis von Cellulose und Chitosan durch Sulfatierung und Oxidation zu Hydrogelen verformt werden können, die hinsichtlich mechanischer Eigenschaften, ihrem Abbauverhalten, der Kinetik der Freisetzung des Wachstumsfaktors TGF-beta3 und daraus resultierender chondrogenen Aktivität gegenüber mesenchymalen Stammzellen als System zur Regeneration von Knorpel geeignet sind. Neben Arbeiten zur Synthese der Cellulose und Chitosan-Derivate, der Charakterisierung mechanischer Geleigenschaften, des Abbauverhaltens und von in vitro-Studien zur Bioaktivität sollen zusätzlich spektroskopische und Imaging-Methoden zur berührungslosen und zerstörungsfreien Analytik von Massentransfer, mechanischen Eigenschaften und Biokompatibilität der Hydrogele in vitro und im Mausmodell eingesetzt werden. Ergebnisse des Vorhabens werden den Kenntnisstand zur Bioaktivität pflanzlicher und tierischer Polysaccharidderivate verbessern und könnten zukünftig für die Behandlung von Knorpeldefekten nutzbar sein.

DFG GR 1290/11-1

EU Joint Mobility Project - BEAM

Biomedical Engineering - EU Australian cooperation at the master level

Laufzeit: 01.10.2014 - 30.09.2017

Koordinator: Prof. T. Groth

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist Mitglied eines von der Europäischen Union geförderten Projektes, welches den Austausch von Studenten zwischen Europa und Australien fördert. Dabei können deutsche Studenten ab April 2017 für 3,5 oder 5 Monate an der Queensland University of Technology in Brisbane oder der University of Sydney Kurse auf dem Gebiet des Biomedical Engineerings und der Pharmazie belegen und gleichzeitig in Absprache mit der Arbeitsgruppe Biomedizinische Materialien und den Kollegen in Australien eine Masterarbeit oder Diplomarbeit anfertigen.

http://www.beam-jmp.eu   

EU-IAPP Projekt

Network for development of soft nanofibrous construct for cellular therapy of degenerative skeletal disorders

Laufzeit: 01.01.2013 - 31.12.2016

Koordinator: Prof. G. Altankov, ICREA & Institute for Bioengineering of Catalonia (IBEC)

Eine hohe Inzidenz von degenerativen skelettalen Gewebestörungen in einer zunehmend alternden Bevölkerung machen Tissue Engineering von Knorpel und Knochen ein Schwerpunkt der umfangreichen Forschung. Knochen- und Gelenkerkrankungen sind die häufigste Erkrankung in Europa: Mehr als 100 Millionen europäische Bürger leiden unter Arthritis und 19 Millionen Menschen haben Osteoporose (eine von drei Frauen und einer von acht Männern sind betroffen). Mit diesem Projekt soll die bestehende EuroNanoMed Projekt ergänzt werden, welches innovative Strategien zur gezielten Knochen- und Knorpelregeneration entwickeln soll. Insbesondere soll dieses Projekt ein internationales, multidisziplinäres Team von jungen Wissenschaftlern und Ingenieuren aus Wissenschaft und Industrie zusammenstellen, das zur Gestaltung eines neuartigen Implantats beitragen wird, welches die Geweberegeneration durch Kombination von Hochleistungsmaterialien, fortschrittlicher Nanotechnologie und lebenden Zellen fördern kann.

http://www.fibrogelnet.org   

DFG Projekt 2013

Effekt der Kombination von Nanostrukturierung und Polyelektrolytmultischichten auf die Differenzierung von Stammzellen

Laufzeit: 01.05.2013 - 31.07.2017

Projektbearbeiter: Dr.-Ing. Marcus S. Niepel

Die extrazelluläre Matrix stellt ein Substrat dar, welches im Nanomaßstab räumlich strukturierte chemische Stimuli mit spezifischen mechanischen Eigenschaften kombiniert, wodurch das Verhalten von Zellen kontrolliert wird. Das Ziel des beantragten Vorhabens besteht in der Aufklärung des Einflusses nanostrukturierter Substrate mit spezifischen viskoelastischen Eigenschaften auf Adhäsion, Wachstum und Differenzierung der mesenchymalen Stammzelllinie C3H/10T1/2 aus der Maus. Dazu werden tetraedrische Goldstrukturen definierter Größe und Abstände mittels Nanosphären-Lithographie (NSL) auf ebenen Modelloberflächen erzeugt und durch eine nachfolgende Modifikation mit der Layer-by-Layer (LbL) Technik Multischichten unterschiedlicher Viskoelastizität erzeugt. Da sowohl die Größe als auch Zahl fokaler Adhäsionen, die durch die Nanostrukturierung des Substrates bestimmt werden, als auch mechanische Eigenschaften von Substraten einen Einfluss auf das Verhalten von Zellen haben, werden Effekte auf Adhäsion, Wachstum und Differenzierung der Zellen erwartet, die mit zell- und molekularbiologischen Methoden erfasst werden. Auf diese Weise können Rückschlüsse auf den Einfluss topographischer und viskoelastischer Oberflächeneigenschaften auf die Verhaltensweise von Stammzellen gezogen werden, welche für die Entwicklung neuer Biomaterialien im Bereich des Tissue Engineerings und der regenerativen Medizin von zukünftigem Nutzen sein können.

DFG GR 1290/10-1

Forschungsdatenbank des Landes Sachsen-Anhalt

Forschungsdatenbank des Landes Sachsen-Anhalt

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